Alte Glasfaserkabel, LWL- und Patchleitungen gehören nicht in den Restmüll. Sie enthalten Metalle, Aluminium und Kunststoffe, die zurück in den Wertstoffkreislauf gehören. Hier steht, was angenommen wird und wie die Einsendung funktioniert.
Nein. Glasfaserkabel sind keine normalen Haushaltsabfälle. Auch ein einzelnes Patchkabel enthält Mantelmaterial, Zugentlastung und Steckkontakte. Im Restmüll gehen diese Rohstoffe verloren.
Rechtlich fallen Kabel unter den Bereich Elektroaltgeräte und Elektroschrott. Mehr Details dazu stehen auf der Seite ElektroG & Recht. Für die praktische Entsorgung gilt: sammeln, verpacken, über Wertstoffhof, Rücknahmestelle oder Kabelrecycling abgeben.
Kabel zählen nach dem ElektroG zum Elektroschrott und gehören in die getrennte Erfassung – nicht in die graue Tonne. Was genau erlaubt ist und welche Bußgelder drohen, liest du auf Kabel im Restmüll – erlaubt oder verboten?
Angenommen werden typische Glasfaser- und LWL-Kabel aus Haushalt, Router-Ecke und Technikschrank – egal in welchem Zustand, egal wie viele. Eine Vorsortierung ist nicht nötig.
Stecker, Kupplungen und kleine Anbauteile müssen nicht abgeschnitten werden. Das spart Zeit und verhindert unnötige Verletzungsgefahr beim Sortieren zu Hause.
Batterien, Akkus, Flüssigkeiten, stark verschmutzte Materialien und komplette Elektrogeräte ohne vorherige Absprache gehören nicht in die Sendung.
Eine vollständige Übersicht aller Typen findest du auf der Kabelarten-Seite; den ausführlichen Ratgeber „Kabel richtig entsorgen“. Wie du deine Kabel per Post einsenden kannst – einfach per Paket – zeigt die Startseite. Für Netzwerk- und Patchkabel gibt es die Seite Netzwerkkabel entsorgen, für Telefon- und ISDN-Leitungen Telefonkabel entsorgen.
Glasfaserkabel unterscheiden sich grundlegend von allen anderen Leitungen: Sie übertragen Licht statt Strom. Im Kern liegen feinste Glas- oder Kunststofffasern, umgeben von einer Aramid-Verstärkung und einem stabilen Schutzmantel. Metall ist hier nur in geringen Mengen enthalten, etwa in einzelnen Zugentlastungen oder bei Hybridkabeln mit zusätzlichen Stromadern.
Trotz des geringen Metallanteils gehören Glasfaserkabel nicht in den Restmüll. Glas, Aramid und die Kunststoffmäntel lassen sich fachgerecht voneinander trennen und verwerten, statt sie zu verbrennen. Beim Hantieren mit gebrochenen Fasern ist etwas Vorsicht angebracht – im verpackten Kabel sind die Fasern aber sicher eingeschlossen.
Reine Glasfaser- und Hybridkabel werden gemeinsam angenommen. Du musst nicht prüfen, ob zusätzlich Metalladern enthalten sind – das stellt sich bei der Aufbereitung heraus.
Es gibt mehrere zugelassene Wege. Welcher passt, hängt von Menge, Aufwand und Komfort ab.
Statt Anfahrt, Öffnungszeiten und Sortieren: einpacken und abschicken. Kein Formular, keine Voranmeldung, keine Sonderverpackung.
Glasfaserreste stammen häufig vom Anschluss ans schnelle Internet oder vom Umbau bestehender Netzwerke. Lege die Enden gebrochener Fasern nach innen und verpacke die Kabel geschlossen – so kommen die feinen Fasern sicher und ohne Splittergefahr bei der Aufbereitung an.
Nach dem Eingang werden die Kabel gewogen und vorsortiert. Danach werden die Materialien mechanisch getrennt. Ziel ist, die enthaltenen Metalle und das Aluminium zurückzugewinnen und die Kunststoffe soweit möglich geordnet weiterzuverwerten.
Der genaue Ablauf ist auf der Seite Recycling-Prozess beschrieben, die Klimabilanz auf der Nachhaltigkeitsseite. Wichtig ist: Ein altes Kabel ist kein wertloser Abfall, sondern eine kleine Rohstoffquelle.
Einfach einpacken, frankieren und absenden. Kein Anmelden, kein Warten – direkt an unsere Adresse.
Paketschein online erstellen – deinen Versanddienstleister wählen:
Nein. Glasfaserkabel gelten als Elektroschrott und gehören nicht in den Restmüll. Du kannst sie über Wertstoffhof, Händler-Rücknahme oder fachgerechtes Kabelrecycling entsorgen.
LWL-Patchkabel, Glasfaser-Verlegekabel, Pigtails und Anschlussleitungen – egal in welchem Zustand, ab einem einzigen Stück.
Nein. LC-, SC- und andere Stecker können am Kabel bleiben. Die Sortierung erfolgt nach dem Eingang.
Ja. Es gibt kein Mindestgewicht. Ökologisch sinnvoller ist es, mehrere alte Kabel zu sammeln und gemeinsam zu versenden.
Die Versandkosten trägt der Einsender. Für die Annahme der Kabel fällt bei Kabelwerk Gronau keine zusätzliche Entsorgungsgebühr an.