Reste von Solarkabeln, PV-Modulleitungen und MC4-Kabeln gehören nicht in den Restmüll. Sie enthalten wertvolle Metalle, Aluminium und Kunststoffe, die zurück in den Wertstoffkreislauf gehören. Hier steht, was angenommen wird und wie die Einsendung funktioniert.
Nein. Solarkabel sind keine normalen Haushaltsabfälle. Auch kurze Reststücke enthalten leitende Metalle und UV-feste Isolierungen. Im Restmüll gehen diese Rohstoffe verloren.
Rechtlich fallen Kabel unter den Bereich Elektroaltgeräte und Elektroschrott. Mehr Details dazu stehen auf der Seite ElektroG & Recht. Für die praktische Entsorgung gilt: sammeln, verpacken, über Wertstoffhof, Rücknahmestelle oder Kabelrecycling abgeben.
Kabel zählen nach dem ElektroG zum Elektroschrott und gehören in die getrennte Erfassung – nicht in die graue Tonne. Was genau erlaubt ist und welche Bußgelder drohen, liest du auf Kabel im Restmüll – erlaubt oder verboten?
Angenommen werden typische Solar- und PV-Kabel aus Haushalt, Balkonkraftwerk und Montage – egal in welchem Zustand, egal wie viele. Eine Vorsortierung ist nicht nötig.
Stecker, Kupplungen und kleine Anbauteile müssen nicht abgeschnitten werden. Das spart Zeit und verhindert unnötige Verletzungsgefahr beim Sortieren zu Hause.
Batterien, Akkus, Flüssigkeiten, stark verschmutzte Materialien und komplette Elektrogeräte ohne vorherige Absprache gehören nicht in die Sendung.
Eine vollständige Übersicht aller Typen findest du auf der Kabelarten-Seite; den ausführlichen Ratgeber „Kabel richtig entsorgen“. Wie du deine Kabel per Post einsenden kannst – einfach per Paket – zeigt die Startseite. Für Installationsreste allgemein gibt es die Seite Kabelreste entsorgen, für Erd- und Verlegekabel Erdkabel entsorgen.
Solarkabel sind für den Dauereinsatz im Freien konstruiert: ein einadriger, feindrahtiger Leiter mit verzinnter Oberfläche, eine doppelte, UV- und ozonbeständige Isolierung sowie meist MC4-Steckverbinder an den Enden. Durch den großen Querschnitt von oft 4 bis 6 mm² ist der Buntmetallanteil pro Meter vergleichsweise hoch.
Solche Leitungen fallen typischerweise beim Umbau oder Rückbau von Photovoltaik-Anlagen und Balkonkraftwerken an. Reste, abgeschnittene Enden und alte Strangleitungen kannst du einsenden; die hochwertige Isolierung und die Leitermetalle werden im Recycling getrennt erfasst.
Es gibt mehrere zugelassene Wege. Welcher passt, hängt von Menge, Aufwand und Komfort ab.
Statt Anfahrt, Öffnungszeiten und Sortieren: einpacken und abschicken. Kein Formular, keine Voranmeldung, keine Sonderverpackung.
Solarkabel sammeln sich vor allem bei Modulwechseln, Erweiterungen oder dem Rückbau von Balkonkraftwerken an. Kurze MC4-Patchkabel, abgeschnittene Enden und längere Strangleitungen kannst du zusammen einsenden; die Steckverbinder dürfen dranbleiben.
Nach dem Eingang werden die Kabel gewogen und vorsortiert. Danach werden die Materialien mechanisch getrennt. Ziel ist, die enthaltenen Metalle und das Aluminium zurückzugewinnen und die Kunststoffe soweit möglich geordnet weiterzuverwerten.
Der genaue Ablauf ist auf der Seite Recycling-Prozess beschrieben, die Klimabilanz auf der Nachhaltigkeitsseite. Wichtig ist: Ein altes Kabel ist kein wertloser Abfall, sondern eine kleine Rohstoffquelle.
Einfach einpacken, frankieren und absenden. Kein Anmelden, kein Warten – direkt an unsere Adresse.
Paketschein online erstellen – deinen Versanddienstleister wählen:
Nein. Solarkabel gelten als Elektroschrott und gehören nicht in den Restmüll. Du kannst sie über Wertstoffhof, Händler-Rücknahme oder fachgerechtes Kabelrecycling entsorgen.
PV-Modulleitungen, MC4-Kabel, Solarkabel von Balkonkraftwerken und Montagereste – egal in welchem Zustand, ab einem einzigen Stück.
Nein. MC4- und andere Steckverbinder können am Kabel bleiben. Die Sortierung erfolgt nach dem Eingang.
Ja. Es gibt kein Mindestgewicht. Ökologisch sinnvoller ist es, mehrere Reste zu sammeln und gemeinsam zu versenden.
Die Versandkosten trägt der Einsender. Für die Annahme der Kabel fällt bei Kabelwerk Gronau keine zusätzliche Entsorgungsgebühr an.