Nach jedem Router-Wechsel, Umzug oder Netzwerk-Umbau bleiben alte LAN-Kabel übrig. Ethernet-, Patch- und CAT5-CAT8-Kabel gehören aber nicht in den Restmüll – sie enthalten feine Metalladern und Kunststoffe. Hier steht, warum das so ist, welche Netzwerkkabel wir annehmen und wie die Einsendung per Post funktioniert.
Nein. Auch ein dünnes Patchkabel ist kein normaler Hausmüll. In jedem Netzwerkkabel stecken mehrere verdrillte Metalladern, Isolierung und oft Steckerkontakte. Im Restmüll werden diese Rohstoffe verbrannt – und gehen dauerhaft verloren.
Konfektionierte LAN-Kabel mit Stecker gelten seit 2019 als passive Elektrogeräte. Mehr dazu auf der Seite ElektroG & Recht. Für die Praxis heißt das: sammeln, verpacken und über Wertstoffhof, Rücknahmestelle im Elektrohandel oder Kabelrecycling abgeben.
LAN- und Netzwerkkabel mit Stecker zählen nach dem ElektroG zu den passiven Elektrogeräten und gehören in die getrennte Erfassung – nicht in die graue Tonne. Was im Detail gilt, liest du auf Kabel im Restmüll – erlaubt oder verboten?
Angenommen werden alle gängigen Netzwerk-, Daten- und Telefonkabel aus Haushalt, Büro und Serverschrank – egal in welchem Zustand, egal wie viele. Eine Vorsortierung ist nicht nötig.
RJ45-Stecker, Kupplungen und kleine Adapter müssen nicht abgetrennt werden. Das spart Zeit und du musst zu Hause nichts auseinanderbauen.
Aktive Geräte wie Switches, Router, Modems oder Repeater gehören nicht in die Kabel-Sendung – nur die Kabel selbst. Große Elektrogeräte bitte separat über den Wertstoffhof.
Eine vollständige Übersicht aller Typen findest du auf der Kabelarten-Seite; den ausführlichen Ratgeber „Kabel richtig entsorgen“. Wie du deine Kabel per Post einsenden kannst – einfach per Paket – zeigt die Startseite. Für Strom- und Netzleitungen gibt es die Seite Stromkabel entsorgen, für Lade- und USB-Kabel Ladekabel entsorgen.
Es gibt mehrere zugelassene Wege. Welcher passt, hängt von Menge, Aufwand und Komfort ab.
Statt Anfahrt, Öffnungszeiten und Sortieren: einpacken und abschicken. Kein Formular, keine Voranmeldung, keine Sonderverpackung.
Nach dem Eingang werden die Kabel gewogen und vorsortiert. Danach werden die Materialien mechanisch getrennt. Ziel ist, die enthaltenen Metalle zurückzugewinnen und die Kunststoffe soweit möglich geordnet weiterzuverwerten. Gerade bei Netzwerkkabeln summieren sich viele dünne Adern zu einer echten Rohstoffquelle.
Der genaue Ablauf steht auf der Seite Recycling-Prozess, die Klimabilanz auf der Nachhaltigkeitsseite. Wichtig ist: Ein altes Netzwerkkabel ist kein wertloser Abfall, sondern eine kleine Rohstoffquelle.
Einfach einpacken, frankieren und absenden. Kein Anmelden, kein Warten – direkt an unsere Adresse.
Paketschein online erstellen – deinen Versanddienstleister wählen:
Nein. LAN-Kabel mit Stecker zählen zu den passiven Elektrogeräten und gehören nicht in den Restmüll. Du kannst sie über Wertstoffhof, Händler-Rücknahme im Elektrohandel oder fachgerechtes Kabelrecycling entsorgen.
LAN-, Patch- und Ethernet-Kabel von CAT5 bis CAT8, ISDN-, DSL- und Telefonkabel sowie Verlegekabel von der Trommel – egal in welchem Zustand, ab einem einzigen Stück.
Nein. RJ45-Stecker und Kupplungen können am Kabel bleiben. Die Sortierung erfolgt nach dem Eingang.
Ja. Auch längere Verlegekabel und Reste werden angenommen. Bei großen Mengen einfach kompakt aufwickeln.
Nein. Aktive Geräte wie Switches, Router oder Modems gehören nicht in die Kabel-Sendung – nur die Kabel selbst.
Die Versandkosten trägt der Einsender. Für die Annahme der Kabel fällt bei Kabelwerk Gronau keine zusätzliche Entsorgungsgebühr an.