Du fragst dich, wo du alte Kabel entsorgen kannst? Es gibt mehrere Wege: Wertstoffhof, Recyclinghof, Elektromarkt oder bequem per Post. Hier vergleichen wir alle Abgabestellen – mit Vor- und Nachteilen, damit du den einfachsten Weg für deine Kabel findest.
Nein. Alte Kabel sind kein normaler Hausmüll. Egal ob Ladekabel, Stromkabel oder Verlängerung: Jedes Kabel enthält leitende Metalle, Isolierungen und oft Stecker. Im Restmüll werden diese Rohstoffe verbrannt oder gehen verloren – und obendrein ist es nach dem ElektroG nicht erlaubt.
Rechtlich fallen Kabel unter den Bereich Elektroaltgeräte und Elektroschrott. Mehr Details dazu stehen auf der Seite ElektroG & Recht. Für die praktische Entsorgung gilt: sammeln, verpacken, über Wertstoffhof, Rücknahmestelle oder Kabelrecycling abgeben.
Stromkabel zählen nach dem ElektroG zum Elektroschrott und gehören in die getrennte Erfassung – nicht in die graue Tonne. Ob ein einzelnes Ladekabel reicht und welche Bußgelder drohen, liest du auf Kabel im Restmüll – erlaubt oder verboten?
Für die Kabelentsorgung gibt es mehrere Anlaufstellen. Welche für dich passt, hängt davon ab, wie viele Kabel du hast und wie viel Aufwand du betreiben willst. Hier die gängigsten Orte im Überblick:
Kein Wertstoffhof in der Nähe, keine Lust auf Anfahrt und Öffnungszeiten? Dann ist der Postweg die einfachste Lösung – du packst die Kabel ein und schickst sie ab, fertig.
Batterien, Akkus, Flüssigkeiten, stark verschmutzte Materialien und komplette Elektrogeräte ohne vorherige Absprache gehören nicht in die Kabel-Sendung.
Den allgemeinen Ratgeber findest du auf Kabel entsorgen, eine Übersicht aller Typen auf der Kabelarten-Seite. Für USB- und Ladekabel gibt es Ladekabel entsorgen, für Strom- und Gerätekabel Stromkabel entsorgen und für Verschnitt und Installationsreste Kabelreste entsorgen.
Welcher Weg passt zu dir? Hier die wichtigsten Optionen gegenübergestellt – nach Aufwand, Erreichbarkeit und Komfort.
Der einfachste Weg ohne Anfahrt: einpacken und abschicken. Kein Formular, keine Voranmeldung, keine Sonderverpackung.
Nach dem Eingang werden die Kabel gewogen und vorsortiert. Danach werden die Materialien mechanisch getrennt. Ziel ist, die enthaltenen Metalle und das Aluminium zurückzugewinnen und die Kunststoffe soweit möglich geordnet weiterzuverwerten.
Der genaue Ablauf ist auf der Seite Recycling-Prozess beschrieben, die Klimabilanz auf der Nachhaltigkeitsseite. Wichtig ist: Ein altes Kabel ist kein wertloser Abfall, sondern eine kleine Rohstoffquelle.
Einfach einpacken, frankieren und absenden. Kein Anmelden, kein Warten – direkt an unsere Adresse.
Paketschein online erstellen – deinen Versanddienstleister wählen:
Du hast mehrere Möglichkeiten: Wertstoffhof oder Recyclinghof in deiner Kommune, teilweise größere Elektromärkte – oder du schickst die Kabel bundesweit per Post an Kabelwerk Gronau. Der Postweg spart Anfahrt und Öffnungszeiten.
Ja, Wertstoff- und Recyclinghöfe nehmen Kabel als Elektroschrott an. Beachte Öffnungszeiten, Anfahrt und mögliche Mengenbegrenzungen je nach Kommune. Wer das umgehen will, sendet die Kabel einfach per Paket ein.
Größere Händler sind zur Rücknahme von Elektroschrott verpflichtet – das gilt vor allem für Altgeräte. Bei reinen Kabeln ist die Rücknahme nicht überall einheitlich geregelt. Frag im Zweifel vorher nach.
Dann ist der Postweg ideal: Kabel in einen Karton packen, Paketlabel erstellen und an Kabelwerk Gronau senden. Bundesweit, ab einem einzigen Kabel, ohne Anfahrt.
Schon ab einem einzigen Kabel. Es gibt kein Mindestgewicht. Ökologisch sinnvoller ist es, mehrere alte Kabel zu sammeln und gemeinsam zu versenden.
Die Versandkosten trägt der Einsender. Für die Annahme der Kabel fällt bei Kabelwerk Gronau keine zusätzliche Entsorgungsgebühr an.