Defekte Lichterketten, LED-Streifen und Lampenkabel gehören nicht in den Restmüll. Sie enthalten wertvolle Metalle, Aluminium und Kunststoffe, die zurück in den Wertstoffkreislauf gehören. Hier steht, was angenommen wird und wie die Einsendung funktioniert.
Nein. Lichterketten sind keine normalen Haushaltsabfälle. Auch eine einzelne defekte Kette enthält leitende Metalle, Isolierungen und kleine Bauteile. Im Restmüll gehen diese Rohstoffe verloren.
Rechtlich fallen Kabel unter den Bereich Elektroaltgeräte und Elektroschrott. Mehr Details dazu stehen auf der Seite ElektroG & Recht. Für die praktische Entsorgung gilt: sammeln, verpacken, über Wertstoffhof, Rücknahmestelle oder Kabelrecycling abgeben.
Kabel zählen nach dem ElektroG zum Elektroschrott und gehören in die getrennte Erfassung – nicht in die graue Tonne. Was genau erlaubt ist und welche Bußgelder drohen, liest du auf Kabel im Restmüll – erlaubt oder verboten?
Angenommen werden typische Lichterketten und Lampenkabel aus Haushalt, Garten und Deko – egal in welchem Zustand, egal wie viele. Eine Vorsortierung ist nicht nötig.
Stecker, Kupplungen und kleine Anbauteile müssen nicht abgeschnitten werden. Das spart Zeit und verhindert unnötige Verletzungsgefahr beim Sortieren zu Hause.
Batterien, Akkus, Flüssigkeiten, stark verschmutzte Materialien und komplette Elektrogeräte ohne vorherige Absprache gehören nicht in die Sendung.
Eine vollständige Übersicht aller Typen findest du auf der Kabelarten-Seite; den ausführlichen Ratgeber „Kabel richtig entsorgen“. Wie du deine Kabel per Post einsenden kannst – einfach per Paket – zeigt die Startseite. Für klassische Strom- und Netzkabel gibt es die Seite Stromkabel entsorgen, für Haushaltskabel allgemein Haushaltskabel entsorgen.
Eine Lichterkette ist kein reines Kabel: Entlang der dünnen Leitung sitzen fest verbaute Lämpchen oder LED-Module, häufig kommen ein Batteriefach, ein kleiner Trafo oder ein Stecker dazu. Damit zählt eine Lichterkette als Elektrogerät und gehört in die getrennte Erfassung – egal ob klassische Glühlämpchen oder moderne LED-Variante.
Im Inneren steckt nur wenig Metall pro Meter, doch die Mischung aus Leitung, Leuchtmitteln und Elektronik lässt sich zu Hause nicht sinnvoll trennen. Defekte Ketten, bei denen ganze Abschnitte ausgefallen sind, können komplett eingesendet werden – die Bestandteile werden nach dem Eingang fachgerecht aufbereitet.
Herausnehmbare Batterien und Batteriefächer bitte entfernen und getrennt entsorgen. Lose Batterien und Akkus dürfen nicht ins Paket.
Es gibt mehrere zugelassene Wege. Welcher passt, hängt von Menge, Aufwand und Komfort ab.
Statt Anfahrt, Öffnungszeiten und Sortieren: einpacken und abschicken. Kein Formular, keine Voranmeldung, keine Sonderverpackung.
Besonders nach der Weihnachtszeit sortieren viele defekte Lichterketten aus. Mehrere Ketten, Verlängerungen und Adapter dürfen gemeinsam in einen Karton. Achte nur darauf, dass keine losen Batterien mitwandern – das Batteriefach kommt vorher heraus.
Nach dem Eingang werden die Kabel gewogen und vorsortiert. Danach werden die Materialien mechanisch getrennt. Ziel ist, die enthaltenen Metalle und das Aluminium zurückzugewinnen und die Kunststoffe soweit möglich geordnet weiterzuverwerten.
Der genaue Ablauf ist auf der Seite Recycling-Prozess beschrieben, die Klimabilanz auf der Nachhaltigkeitsseite. Wichtig ist: Ein altes Kabel ist kein wertloser Abfall, sondern eine kleine Rohstoffquelle.
Einfach einpacken, frankieren und absenden. Kein Anmelden, kein Warten – direkt an unsere Adresse.
Paketschein online erstellen – deinen Versanddienstleister wählen:
Nein. Lichterketten gelten als Elektroschrott und gehören nicht in den Restmüll. Du kannst sie über Wertstoffhof, Händler-Rücknahme oder fachgerechtes Kabelrecycling entsorgen.
Innen- und Außen-Lichterketten, LED-Streifen mit Kabel, Weihnachtsbeleuchtung und Lampenkabel – egal in welchem Zustand, ab einem einzigen Stück.
Nein. Kleine Anbauteile, Fassungen und Trafos können dranbleiben. Lose Leuchtmittel und Batterien gehören aber nicht ins Paket.
Ja. Es gibt kein Mindestgewicht. Ökologisch sinnvoller ist es, mehrere alte Kabel zu sammeln und gemeinsam zu versenden.
Die Versandkosten trägt der Einsender. Für die Annahme der Kabel fällt bei Kabelwerk Gronau keine zusätzliche Entsorgungsgebühr an.